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Sprachmagie 13. - Thema: Weihnachten

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  Habidere, hei, servus und hallo, meine liebe Leserschaft!  Es ist wieder Zeit für eine neue Sprachmagie -Ausgabe – und diesmal steht sie ganz im Zeichen von Weihnachten, von Licht in der Dunkelheit, von Sprache als Nähe und von Worten, die wärmen können. Die Weihnachtszeit ist oft voller Erwartungen, Erinnerungen und leiser Übergänge. Gerade dann merken wir, wie wichtig Sprache ist: um innezuhalten, um Dankbarkeit auszudrücken, um Verbundenheit zu zeigen – auch über Grenzen und Sprachen hinweg. In dieser Sprachmagie -Episode schauen wir uns einige winterliche und weihnachtliche Wörter und Sätze an, die in verschiedenen Sprachen ähnlich klingen, sich manchmal unterscheiden, aber immer eines gemeinsam haben: sie schaffen Nähe. Los geht’s! 1. Weihnachten                                                         ...

Adventroman "Geheimnisvolle Nachrichten im Schatten der Nordlichter", Kapitel 15

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  Elara erwachte langsam. Das Erste, was ihr auffiel, war die Stille. Keine beruhigende Stille, sondern eine schwere, angespannte Ruhe, als würde die Welt um sie herum auf etwas warten. Sie lag auf einem schmalen Lager, eingewickelt in grobe Wolldecken, die nach Rauch, Erde und Metall rochen. Sie öffnete die Augen. Über ihr ragten dunkle Holzbalken empor, grob und uneben. Ein schwaches Licht drang durch eine schmale Öffnung in der Wand, die mit Leder bedeckt war. Draußen hörte sie Stimmen – leise, ruhige Worte auf Altnordisch. Sie verstand sie. Sie setzte sich auf. Ihr Blick wanderte durch den Raum. Eine Tasse stand halb voll neben dem Kamin. Ein Umhang lag über einer Bank. Fußspuren im gestampften Boden verrieten ihr, dass sie nicht allein hier gewesen war. Aber eine Person fehlte. - Noah? Hvor er du? - fragte sie leise.  Niemand antwortete. Sie stand auf. Die Kleider, die sie am Abend zuvor bekommen hatte, passten gut, als wären sie für sie gemacht worden. In ihrem Gürtel s...

Adventroman "Geheimnisvolle Nachrichten im Schatten der Nordlichter", Kapitel 14

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  Es war noch dunkel draußen, als Valeria aufwachte. Die Polarnacht lag dicht um die Hütte auf Sommarøy, und das schwache Licht vom Schnee draußen tauchte den Raum in einen bläulichen Schimmer. Die Stille war tief und ruhig. Sie streckte sich vorsichtig und lächelte, als sie Seline neben sich spürte. Die Erinnerung an den Abend zuvor kam zurück – das Weihnachtsessen, das Lachen und die Rückkehr zu jemandem, der auf sie wartete. - God... morgen. - flüsterte Valeria. Seline öffnete ein Auge und lachte leise. -  Hvis man kan kalle dette morgen. - -  Jeg burde ha sagt "god polarnatt". - erwiderte  Valeria und beugte sich näher zu ihr hin. -  Jeg savnet deg i går. - sagte Seline leise. -  Men det var verdt å vente. - Valeria küsste sie sanft. -  Overraskelsen din var det beste jeg kunne komme hjem til. - Seline lächelte geheimnisvoll. -  Vent til frokosten. - Wenig später wachte auch der Rest der Hütte auf. Swen und Larissa tauchten noch schläfr...